… mal wieder anspruchsvolle Lektüre auf dem Klo.
Nur scheiße, dass ich nicht die Zielgruppe bin. Schnell mal ’ne Cosmopolitan kaufen.
Back in town. Bin am Samstagabend zur Mona gefahren, in das Dorf mit den rund eintausendfünfhundert Einwohnern. Empfangen wurde ich von Mona und Monas Hündin Amy, die mich bestimmt auf den Tod nicht ausstehen kann. Zur Begrüßung hat sie mich angebellt sonst … eigentlich auch. Lag bestimmt an meiner unvollendeten Frisur.
Geplant waren Gnocchi in Gorgonzola-Soße und ab halb zwei nachts Olympia – „Rhythmische Sportgymnastik“ oder auch „Turnen“. (Wollte ja immer wieder Olympia schauen, aber meistens kam wieder irgendwas dazwischen.) Richtig, die Sportart, wegen der ich mir dann für das dreizehnte Schuljahr ein Attest geholt habe. Hätte ich das nicht getan, wäre ich dieses Jahr bestimmt auch fit für Olympia gewesen. Hahaha.
Nun ja, für die Gnocchi hat’s dann auch gereicht, für Olympia haben wir uns den Wecker gestellt und sind um elf Uhr in der Nacht ins Bett. Mona hat dann den Wecker um halb zwei einfach ausgeschalten und hat weitergepennt und ich war zu müde, um zu protestieren.
Am nächsten Mittag von eins bis zwei kam dann das ganze nochmal, allerdings waren wir währenddessen beim Frühstücken. Somit wurde aus dem Plan nicht wirklich was, dafür bin ich ein ganzes Stück weiter mit meinem Freundschaftsband gekommen.
Als ich dann heute nach Hause gekommen bin, dachte ich erst, dass ich mitten in einem Kohlebergwerk gelandet bin. Dabei hat Mitbewohner F. nur seine Spaghetti anbrennen lassen. Anschließend habe ich herausgefunden, dass man alles auf der ZDF-Mediathek anschauen kann, also olympia-technisch. Das hab ich Mona auch mitgeteilt. Dabei ist Mona jetzt schon fast am Heulen, weil die Sprecher immer, wenn ein Deutscher eine Gold-Medaille holt, so euphorisch sind. Ist auch alles unglaublich ansteckend. Also, die Begeisterung.
Ich persönlich hole mir jetzt wohl ein paar Pommes beim Döner-Mann meines Vertrauens und schaue auch mal ein bisschen in die Olympia-Wochen rein. Vielleicht habe ich auch noch ein paar Tränen übrig. Für all das, was ich in Sport nie konnte. Nun ja. Man muss mit der Vergangenheit abschließen.
Aug
23
Eigentlich wollte ich den Eintrag gestern schon schreiben, leider kam mir aber was Wichtiges dazwischen ein Ufo landete bei mir auf dem Dachfenster und der Alien tanzte den Hustle auf David Hasselhoffs „Jump in my car“.
Und eigentlich wollte ich auch mit einem neuen Layout überraschen. Ich muss aber zugeben, dass mir in letzter Zeit einfach auch die Kreativität, Zeit und Lust fehlt, weil nach acht Stunden Computer im Berufsleben möchte ich zu Hause dann doch auch wieder anderes machen, als ständig im Photoshop oder vor dem Browser abzuhängen, mit dem Ziel, mal wieder was zu erschaffen. Ganz ehrlich. Meine Kreativität wurde von dem Hustle-tanzenden Alien verschleppt ist momentan einfach mal im Urlaub. In Neuseeland. Die Sau!
Deswegen müsst ihr noch ein bisschen mit den vermurksten Unterseiten leben.
Trotz allem … ein weiteres Jahr ist vergangen, und es war definitiv das Jahr, in dem bei mir so viel passiert ist wie selten in meinem Leben: Ich habe das Abitur abgeschlossen, eine Ausbildung begonnen, das erste eigenes Gehalt bekommen, bin von zu Hause und insgesamt zwei Mal umgezogen und habe das erste Mal Rucola gegessen. Und Rucola ist geil, sage ich Euch. Vor allem auf Pizza.
Und eben ein weiteres Blog-Jahr. Jetzt sind es schon vier Jahre, und ich habe es immer noch nicht aufgegeben, weil es mir so viel Spaß macht, hier Beiträge zu schreiben und Resonanz dazu bekommen. Nach vier Jahren teilweise immer noch von den Menschen, die von Anfang an dabei waren, und meine psychischen und physischen Schmerzen im BWL-Unterricht mit mir geteilt haben. Ein großes Danke dafür!
Mehr dazu sagen kann ich momentan leider nicht. Ich muss nämlich mal dringend aufs Klo. Nur noch das: Auf ein weiteres feuchtfröhliches Bloggen! (Nach dem Klo-Satz schon etwas zweideutig.)
Over and out!
Ich hab gestern Batman im Kino gesehen. Batman ist der coolste Comic-Held ever. Ich will ihn heiraten.
Aug
21
Das mysteriöse Männer-Klo
Abgelegt in Ausbildung/Berufsschule, Bizarres/Komisches, Wortgefecht
11 Meinungen
Man sagt ja, Frauen würden auf dem Klo alles Mögliche machen. Wenn ich bei uns so in die Mails schaue, ist das hier auf dem Herren-Klo nicht anders. Anrüchige Plakate an die Tür kleben oder Kaugummi ins Klo spucken und alles verstopfen.
Ein Halllo in die Runde,
wer war das mit dem Logo im Pissoir?
Gibt ganz viel Punkte!
Man kann aber auch unsere Logo-Sticker nach Corporate-Design-Angaben ins Pissoir kleben. Find ich originell.






Jenny, 22 Jahre jung. Schon immer in Baden-Württemberg lebend.
(Ist froh, dass sie nicht genauso schreibt wie sie spricht.)
Hat seit Sommer 2007 das Abi in der Tasche beginnt nun eine Ausbildung
zur Mediengestalterin.



