6. Januar 2009

28,25 Stunden wach

Wie immer stellt sich am Ende des Urlaubs auf Grund ungewöhnlicher Schlafrhythmen die Frage: Sehe ich am ersten Arbeitstag aus wie ein Zombie oder lieber am Tag davor?

Ich habe mich für heute – also „den Tag davor“ – entschieden. Da ich es mir in den letzten Tagen angewöhnt habe, regelmäßig gegen vier oder fünf Uhr am Morgen ins Bett zu gehen, finde ich es einfacher, jetzt einfach mal aufzubleiben, heute Abend dann müde und früh ins Bett zu gehen und am ersten Arbeitstag nicht auszusehen wie Michael Jackson ohne Mundschutz.

Ich habe also, nachdem ich eine Runde psychologischen Scheiß gelesen habe, um sechs den Fernseher auf SAT.1 geschaltet und schaue das Frühstücksfernsehen. Da laufen schon zum zweiten Mal die Berichte von der Stunde davor – wahrscheinlich sind die Anmoderationen auch noch die gleichen geblieben, so genau hab ich jetzt gar nicht darauf geachtet. War zwischendurch nämlich am Duschen und Überlegen, ob ich Mitbewohnerin P.s Aufback-Brötchen wegesse. Hab mich dann aber bewusst dagegen entschieden, weil ich ihr zwischendurch mal die Packung Milch geklaut habe.

Inzwischen glaube ich, dass es ganz hilfreich wäre, wenn es langsam mal etwas hell werden würde – so um sieben Uhr in der Früh und auch noch an einem Feiertag lässt sich relativ wenig machen. Ich freue mich heute sogar auf die Sternsinger.


Ego & I Sprechblase-Icon 11 Kommentare
5. Januar 2009

Ja, es ist passiert!

Ich hätte ja nie gedacht, dass das mal passiert. Aber ja, ich wache also heute Morgen um zwölf auf, und schau aus dem Fenster und denke mir: „Poah, ist der Himmel scheiße grau!“ Als ich dann drei Stunden später aufgestanden bin und meine Linsen eingesetzt habe, habe ich festgestellt, dass der Himmel nicht grau ist, sondern dass das Schnee ist, der auf meinem Dachfenster liegt. -.-

Schnee in der Türkenstraße

Schnee in der Türkenstraße

(Ich weiß übrigens, dass der Ausblick hier von meinem Fenster durchaus nicht schön ist.)

Schnee in der Türkenstraße! Gut, ich wohne hier jetzt ja nicht wirklich lange, aber seit Februar letzten Jahres habe ich es noch nie erlebt, dass in Stuttgart mal der Schnee liegen geblieben ist. Und jetzt muss ich bei der Kälte auch noch raus und einkaufen, das ist ja mal wirklich spitze! Toll ist auch, dass jedes Haaremachen am Morgen total unnötig ist, weil die nach Schneefall eh so aussehen, als hätte ich meine Hand morgens in die Steckdose gesteckt. Verdammt! Ich hätte mir echt mal ’nen Regenschirm anschaffen sollen, das hatte ich das ganze letzte Jahr vor!


Bizarres/Komisches, Die Welt Sprechblase-Icon 16 Kommentare
2. Januar 2009

Neujahr

Mein Silvester sollte dieses beziehungsweise letztes Jahr ruhiger verlaufen als das Jahr davor – ohne Bekiffte, Nutten oder Fahrradfahrer. Und mit ruhig meine ich, dass ich am Silvesterabend bis um acht Uhr nicht mal wusste, wo ich hingehen würde. Bis dahin war ich ja gerade mal vier Stunden wach. Meine Pflanzen kamen die letzten Tage auch überhaupt nicht dazu, Fotosynthese zu machen, weil – wenn ich den Rollo hochschob – es ja gleich wieder dunkel war.

Gegen acht bin ich mit Mr. I in die Stuttgarter Innenstadt ins „Besitos“, um ein paar Cocktails zu schlürfen. Um kurz vor zwölf schlenderten wir dann in Richtung Schlossplatz, um uns dort massenweise Böller vor die Füße werfen zu lassen. (Ich muss mir fürs nächste Jahr unbedingt eine andere Location in Stuttgart suchen, das Einzige, das man am Schlossplatz sieht, ist jede Menge Rauch und oben das Feuerwerk – schön war’s dann aber irgendwie trotzdem.)
Um kurz nach zwölf haben wr uns dann einen Hot Dog beim Grillmeister geholt, um uns die neunundvierzig Euro fürs Büffett im Besitos zu sparen. Dann – so fern das Netz frei war – die Familie angerufen und zurück ins Besitos, um einen Abschluss-Cocktail zu schlürfen. Mal ganz unter uns: DJ Dario war jetzt nicht wirklich sooo der Hit.

Ich werde die letzten Tage Urlaub damit verbringen, „Tetris vs. Dr. Mario“ zu spielen, eine potentielle Layout-Idee umzusetzen und jede Menge Fast Food zu essen. Ach ja, und morgen bin ich wieder beim Friseur. Mal sehen, wem ich diesmal fast über die Hand kotze.


Bla... Bla... Bla..., Retrospektive Sprechblase-Icon 14 Kommentare
1. Januar 2009

Frohes neues Jahr

Frohes neues Jahr

Ich wünsche allen ein schönes Jahr 2009!


Die Welt Sprechblase-Icon 17 Kommentare
29. Dezember 2008

Klassentreffen

Heute war ich zum ersten Mal seit Abitur (2007) mal wieder auf einem Klassentreffen … also, es war schon mal irgendwann eines, aber das hab ich wohl irgendwie verpasst. Nun ja, was soll ich sagen, irgendwie weiß ja jeder, wie das auf so Klassentreffen abläuft. Es wird gefragt, was der andere so macht, wer inzwischen verheiratet ist, wieder geschieden und wer sich als letztes vor den Zug geworfen hat. Das Typische halt.

Für mich, vom Wirtschaftsgymnasium kommend, war es sowieso klar, niemals je wieder etwas mit so einem Zeug wie BWL und VWL zu beschäftigen. Davon habe ich schon genug psychische Schmerzen davongetragen, heute habe ich dafür Projektwochen in der Berufsschule.
Es gibt aber tatsächlich Menschen, die das jetzt beruflich ausüben (so was wie … Industriekauffrau, Steuerfachangestellte …) oder sogar studieren (!). Gut, meinen Respekt. Aber ich will trotzdem nix von irgendwelche Paragraphen, Prüfungen in Schieß-Mich-Tot-Recht oder von Makro- und Mikroökonomie wissen. Alles mit Wirtschaft ist scheiße. Außer Geldpolitik. Ich fang auch nicht an darüber zu referieren, wie man RGB-Werte in Hexadezimalzahlwerte umwandelt. So.

Und weil’s so toll war, oder weil ich dachte, dass es noch toller werden könnte, haben vier andere und ich noch beschlossen, in eine Bar/Lounge/Wasauchimmer zu gehen. Dort trafen wir erst mal einen, den alle herzlich begrüßten. Also, ich begrüßte ihn mit „Wer ist das denn?“. Hab dann mitbekommen, dass das anscheinend einer aus der Paraklasse war. Gut, man muss ja nicht alle kennen, die mit einem Abi gemacht haben. :nixwiss
Nachdem dann die Musik jegliches Gespräch quasi übertönte, führte ich (!) mit meiner ehemaligen Klassenkameradin Anne Gespräche über ihr Studium. Keine Ahnung, was sie eigentlich studiert, aber irgendwas, wo sie viel rumfliegt und so. Zumindest hab ich nur so viel verstanden, obwohl sie mir ins Ohr geschrien hat. Nach vielem weiterem Blabla (beziehungsweise nach einem Getränk) bin ich dann auch aufgebrochen („Also Leute, ich geh dann jetzt mal! Chrissi, kannst Du mir meine Jacke geben?“), hab meine Jacke angezogen, hab mich verabschiedet („Tschusen!“) und bin zum Bahnhof. Ich sollte solche Entscheidungen öfter mal innerhalb weniger Minuten entscheiden und umsetzen.

Jetzt bin ich daheim in Stuttgart und froh, dass ich mir gestern noch eine Fanta beim Pizza-Service meines Vetrauens mitbestellt habe. Also, die Fanta war ja auch nur mit drin wegen Mindestbestellwert. Aber immerhin hab ich jetzt noch was zu trinken. Wollte heute ja eigentlich voll feiern und mich betrunken von meinem Bruder abholen lassen (also ich betrunken, er nüchtern) und am nächsten Tag leckeres Papa-Essen essen. Aber nein. Das hat nicht sollen sein.


Retrospektive, Schule Sprechblase-Icon 12 Kommentare